Geschichte des Seehotels Berlin- Rangsdorf

Der Rangsdorfer See ist rund 250 Hektar und die Krumme Lanke etwa 50 Hektar groß. Die größte Tiefe des Sees beträgt 2,50 bis 3,50 Meter. In den zwanziger Jahren wurden am Strand eine erste Verkaufseinrichtung, einfache Sitzgelegenheiten und Umkleidekabinen sowie sanitäre Einrichtungen errichtet.

Bis 1928 entstanden am Strand weitere Gebäude. Im See wurde eine Rutsche gebaut, die sich regen Zuspruches erfreute. Das Bad nannte man nunmehr „Seebad“. Das Strand-Casino war eine Glashalle, die 1896 zur Gewerbeausstellung in Berlin-Treptow errichtet worden war und danach als Bierhalle in Berlin diente. Sie wurde für 3.000 Mark von der Gemeinde Rangsdorf gekauft, 1929 am Rangsdorfer See neben dem Freibad wieder aufgebaut und 1930 eröffnet. Im Casino grundlegend zum Seebad-Casino umgebaut.

Nach 1945 wurden die Ereignisse im Seebad-Casino mehr und mehr durch die zeitlichen Verhältnisse geprägt. Besitzer und Betreiber wechselten mehrmals. Schließlich bewirtschaftete der staatliche konsumgenossenschaftliche Handel der damaligen DDR das Seebad-Casino bis Ende 1991. Schließlich wurde es 1991 an die Gemeindeverwaltung zurückgegeben und verpachtet.

1996 musste das Seebad-Casino schließen und wurde danach über eine öffentliche Ausschreibung an die Familie Glendenberg verkauft. Nach nur knapp einem Jahr Bauzeit wurde das heutige Hotel und Restaurant Seebad-Casino am 3. August 2000 eröffnet. Seit 2015 gehört das traditionsreiche Haus als Seehotel Berlin-Rangsdorf zu den Privathotels Dr. Lohbeck. Und heute bieten wir unseren Gästen komfortable Zimmer, ein umfangreiches Freizeitangebot und selbstverständlich eine vielfältige Gastronomie.